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BETRIEBSSPIEGEL

Natürliche Verhältnisse, Standortfaktoren

  • Bodenart: sandiger Lehm
  • Bodenzahl: 40 - 60
  • Höhenlage: 550 - 660 m über NN
  • Niederschlag: 900 mm
  • Temperatur: 8,4 °C

Der ldw. Betrieb ist mit seiner Betriebsstruktur auf die besonderen Aufgabenstellungen des LAZBW ausgerichtet und daher nicht direkt mit einem konventionellen Betrieb vergleichbar. Er ist Dienstleister für die Bereiche Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie der praxisorientierten Versuchsanstellungen und bietet mit seiner Tier- und Flächenausstattung

  • Schulungs- und Demonstrationsmöglichkeiten für die Durchführung der vielseitigen Aus-, Fort- und Weiterbildungslehrgänge, sowie
  • die Voraussetzungen zur Durchführung praxisorientierter Versuchsfragestellungen im Bereich der Rinder- und Schafhaltung sowie des Feldversuchswesens unter Praxisbedingungen.

Bodennutzung
  • Betriebsfläche: 213,93 ha
    • 201,83 ha landwirtschaftliche Nutzfläche
      • 81,67 ha Grünland und Weiden
      • 118,66 ha Ackerland mit Anbau von Winterweizen, Wintergerste, Winterraps, Silomais, Ackerfutterbau, Versuchsflächen
      • 2,9 ha Wald
      • 1,5 ha Kurzumtriebswald: Anpflanzung 2008 und 2009, Weiden und Pappeln, Miscanthus und Switchgras
      • 9,2 ha Gebäude- und Hofflächen, Unland

Tierbestand
  • 81 Milchkühe, Rasse Fleckvieh, Leistung 2010: 9.182 kg Milch, 4,05 % Fett, 3,48 % Eiweiß, Milchmenge je Lebenstag /Abgänge 15,5 kg
  • 110 Stück weibliches Jungvieh
  • 80 Kälber bis 6 Monate (Aufzucht / Mast)
  • 4 Ochsen / 3 Zuchtbullen
  • 60 Mastbullen, durchschnittliche tägliche Zunahmen 1.250 g
  • 31 Mutterkühe (Fleckvieh, Hinterwälder)
  • 50 Mutterschafe (Rasse Nolana), 1,5 Lämmer/Mutterschaf
  • 10 Jährlinge
  • 6 Hammel, 3 Zuchtböcke (Nolana, Berichon du Cher)

Stallungen

  • Milchviehstall Baujahr 2010 ( Faltblatt mit näheren Informationen )
  • 76 Liegeplätze, davon 36 Tief- und 40 Hochboxen
  • 91 Fressplätze mit Selbstfang-Fressgitter
  • 20 Fress-Wiegetröge mit Tiererkennung
  • 2 Wasser-Wiegetröge mit Tiererkennung
  • Planbefestigte Laufgänge mit Gummiauflage und Kettenschieber
  • Unterschiedliche Stalleinrichtungssysteme
  • Abkalbestall im Altgebäude mit 7 Boxen
  • Einzelboxen: 27 Plätze
  • Einzeliglus: 10 Stück
  • Zweiflächenbucht im Warmstall: 20 Plätze für Kälber am Tränkeautomat mit Auslauf, 40 Plätze für Absetzer
  • 1 Gruppeniglu: 5 Plätze
  • 1 Gruppeniglu (H + L): 14 Plätze
  • Jungviehstall: 24 Boxen à 5 Stück = 120 Plätze
  • Bullenstall:
  • Einzelfresstände: 24 Plätze
  • Gruppenbuchten: 8 Buchten à 5 - 6 Bullen = 45 Plätze
  • Fressliegeboxen: 15 Plätze für weibliches Jungvieh
  • Mutterkuhstall: 31 Plätze Tiefstreustall mit Außenfressplatz
  • Schafstall: 80 Plätze für Muttertiere und 30 Plätze für die Nachzucht
  • Versuchsstall für die Lämmermast: 80 Plätze
  • Kälberhaltung

Melkstand mit 15 Melkplätzen

  • 6 Plätze als Fischgrätenmelkstand (30° )
  • 5 Plätze als Side by Side- Melkstand (90°)
  • 4 Plätze als steiler Fischgrätenmelkstand (50°)
  • Technik: Abnahme- und Nachmelkautomatik, automatische Vorstimulation, Milchmengenmessung, Melkzeugpositionierungshilfen, Tiererkennung + Herdenmanagementprogramm, hydraulisch höhenverstellbare 4 m breite Melkergrube
  • Rücktrieb im Altgebäude mit Nachwarteraum, Selektionsbucht und Klauenpflegestand

Fütterung

Totalmischrationen (TMR) aus Grassilage, Maissilage, Biertreber, Getreide, Rapsprodukten, Stroh.

  • 3-phasige Milchviehfütterung
  • 2-phasige Rinderaufzucht
  • Kälberaufzucht: Heu + Kraftfutter bzw. TMR

Biogasanlage

565 m3 Fermenter, 49 KW BHKW wird überwiegend mit Gülle (ca. 5000 m3 jährlich) gespeist Stromproduktion pro Jahr: ca. 190.000 kWh Wärmenutzung über die Heizzentrale, Stromeinspeisung ins Netz.