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Versuche

In Feldversuchen werden die Auswirkungen verschiedener Leguminosennachsaaten auf Bestandeszusammensetzung, Eiweißgehalte und Erträge über mehrere Jahre erfasst.

Versuchsfragen

  • Können Dauergrünlandbestände gezielt mit Leguminosen aufgewertet werden?
  • Welche Auswirkungen ergeben sich auf die Eiweißgehalte und Erträge?
  • Welcher Ansaatzeitpunkt ist der geeignetste?
  • Welche Maßnahmen können die langfristige Persistenz der Leguminosen erhöhen?
  • Welche Leguminosenart ist für die Nachsaat am besten geeignet?

Zur Klärung der Versuchsfragen wurden im Jahr 2012 zwei mehrfaktorielle Versuche (3 Arten (Weißklee, Rotklee, Luzerne) in 2 Saatstärken, zu 2 Terminen (Frühjahr, Herbst) in Aulendorf und auf dem Versuchsgut der Universität Hohenheim (Oberer Lindenhof bei Würtingen auf der Schwäbischen Alb) angelegt. Zudem wurden insgesamt 10 Demonstrationsversuche auf Feldern unter Praxisbedingungen in den Naturräumen Oberschwaben und Schwäbische Alb angelegt. Bei der Auswahl der Demonstrationsflächen wurden sowohl konventionell als auch ökologisch wirtschaftende Betriebe berücksichtigt.

2014 wurde am Standort Aulendorf ein Ergänzungsversuch angelegt, bei dem zusätzlich unterschiedliche Düngungs- und Nutzungsintensitäten bei der Etablierung von Leguminosen im Dauergrünland berücksichtigt werden.

Aus den Ergebnissen soll eine gesicherte Beratungsgrundlage für Landwirte entwickelt werden.