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Leguminosen im Grünland

Leguminosen sind Alleskönner: Sie besitzen ökologische (Stickstoffbindung, Bodenverbesserung) und ökonomische (Verringerung des mineralischen N-Aufwandes) Vorteile, die aber kaum genutzt werden. Ihre Fähigkeit zum Einbau von Luftstickstoff in die Pflanzenmasse verdanken sie der Symbiose mit den sogenannten Knöllchenbakterien. Diese infizieren bereits kurz nach der Keimung die Wurzeln der Leguminosen. Die Pflanze bildet daraufhin zahlreiche knöllchenförmige Gewebe aus, die dieLeguminosen Bakterien einschließen. Aus anfänglichem Parasitismus entwickelt sich zwischen  Kleepflanze und den Knöllchenbakterien eine Beziehung mit beiderseitigem  Nutzen, eine sogenannte Symbiose. Die Bakterien beziehen von der  Wirtspflanze Kohlenhydrate und sie binden im Gegenzug Stickstoff aus der  Luft, den sie der Wirtspflanze zur Verfügung stellen. 

Für die wirtschaftliche Nutzung kommen im Dauergrünland im Prinzip drei Leguminosenarten in Frage: Weißklee, Rotklee und Luzerne.