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Jagdförderung InfraWild

Verwaltungsvorschrift zur Förderung der Schwarzwildbejagung in Baden-Württemberg – Hilfe die ankommt -

Die Verwaltungsvorschrift zur Förderung der Verbesserung der jagdlichen Infrastruktur und der Wildbretvermarktung in Baden-Württemberg ermöglicht den Jägerinnen und Jägern Unterstützung bei der Wildschweinbejagung und Wildbretvermarktung.

Wer und Was - jetzt Antrag stellen!

Aktuelle Fördermaßnahmen!

Ab sofort können Sie sich für die unten genannten Maßnahmen registrieren lassen:

  • Stöberhundeführer – Einsatz von Stöberhunden bei Bewegungsjagden
  • anerkannter Nachsuchenführer - Nachsuchen bei Bewegungsjagden
  • Jagdausübungsberechtigte – Einsatz von Treibern und Hilfspersonen bei Bewegungsjagden.

Für jedes Jagdjahr ist eine Registrierung erforderlich. Nur wer sich vor Beginn der Jagden registriert hat, kann diese Einsätze am Ende der Drückjagdsaison auch abrechnen.

Fördermaßnahmen in Vorbereitung

Die Bereitstellung neuer Fördermaßnahmen wird schrittweise erfolgen und über die Medien bekanntgegeben.
Folgende Maßnahmen sind derzeit in Vorbereitung:

  • Revierausstattung
  • Wildbretvermarktung
  • Beratung zu Schwarzwildmanagement und Bejagungskonzepten
  • Fort- und Weiterbildung, Information

Wie - Schritte der Registrierung:

  1. Tragen Sie im ersten Schritt Ihre E-Mail Adresse im nachfolgenden Formular ein. Sie erhalten dann in der Bestätigungs-E-Mail weitere Anweisungen zum Antragsverfahren. 
    Klicken Sie bitte auf die im E-Mail erhaltene URL "Zum Antragsformular:".
  2. Füllen Sie im zweiten Schritt bitte die Registrierung vollständig aus.
  3. Für die Auswahl „Treiber und Hilfspersonen“ sind anschließend die Revierdaten einzutragen (zu finden z. B. im Pachtvertrag).
  4. Für die Auswahl „Stöberhunde“ oder „anerkannte Nachsuchengespanne“ sind die Hundedaten und z. B. die Ausweisnummer der Anerkennung durch den LJV einzutragen.
  5. Nach dem Abschicken der vollständig ausgefüllten Antragsformulare erhalten Sie eine Bestätigungs-Email an die angegebene E-Mail-Adresse.
  6. Nach dem Klick auf den Link der Bestätigungs-Email erhalten Sie eine Registriernummer für das Zuwendungsverfahren im Jagdjahr 2019/20.
  7. Mit der Registriernummer werden Ihnen zusätzlich Formulare bereitgestellt, die Sie bei den Bewegungsjagden bitte ausfüllen, unterschreiben lassen und später uns als eingescanntes Blatt (Upload) für die Abrechnung einreichen.
  8. Die Abrechnung kann nach Ende der Drückjagdsaison erfolgen. Sie erhalten hierzu eine Erinnerungsmail. 

Wieviel – Euro

Honorierung
je Einsatztag

Bedingung Einsatzdauer
Stöberhund 25 € max. 4 Hunde min. 1,5 Std./Tag
Hundeführer 10 € mittreibend min. 1,5 Std./Tag
Nachsuchenhund 35 € max. 1 Hund min. 1 Nachsuche/Tag
Nachsuchenführer 10 € aktiv min. 1 Nachsuche/Tag
Treiber 10 €

Entschädigung
min. 20 €
bar oder unbar

min. 1,5 Std./Tag

Hilfspersonen
der Bewegungsjagd

10 €

Entschädigung
min. 20 €
bar oder unbar

Einsatz bei Wildversorgung,
Verkehrssicherung, Jagd-
organisation (keine Bewirtung)


Wichtige Hinweise

  • Das Land stellt diese Zuwendungsverfahren ausschließlich digital zur Verfügung.
  • Beträge unter 100 Euro können im Rahmen dieses Zuwendungsverfahrens nicht ausbezahlt werden. Das Verfahren endet mit der Feststellung des Auszahlungsbetrags.
  • Einsätze vor der Registrierung sind nicht förderfähig. Es können nur Einsätze im Land Baden-Württemberg gefördert werden!
  • Mindestdauer der Einsätze bei Bewegungsjagden müssen für Treiber und Stöberhunde je Tag mindestens 1,5 Std. ohne Unterbrechung betragen.
  • Bei den Bewegungsjagden darf es über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus keine Freigabebeschränkungen auf Schwarzwild geben.
  • Für die bejagbare Fläche des Jagdreviers dürfen bis zu 5 Treiber und 5 Hilfspersonen je 100 ha und Jagdjahr abgerechnet werden.
  • Die Entschädigung je Treiber oder Hilfsperson muss einem Wert von mindestens 20 Euro (bar oder als Sachleistung) entsprechen. Mittreibende Stöberhundeführer, die Ihren Einsatz selbst abrechnen, dürfen nicht zusätzlich als Treiber abgerechnet werden. Hilfspersonen bei Bewegungsjagden müssen in den Bereichen Wildsuche, -bergung, -versorgung, -transport, Verkehrssicherung, Organisation (Registrierung der Jäger, Kontrolle Jagdscheine, Wildbret-Hygiene, -Beprobung) tätig sein. Der Einsatzbereich Bewirtung oder Verpflegung ist ausgeschlossen.
  • Die eingesetzten Stöberhunde müssen geeignet sein. Je Hundeführer sind bis zu 4 eigene Stöberhunde je Tag abrechenbar.
  • Die Nachsuchengespanne müssen vom Landesjagdverband BW anerkannt sein. Nachsucheneinsätze sind am Tag der Bewegungsjagd und ein Tag danach förderfähig, sofern diese drückjagdbedingt und notwendig sind und im Nachsuchenbuch vermerkt werden. 


Subventionsbetrug

Alle Tatsachen von denen die Bewilligung, Gewährung, Rückforderung oder das Belassen der beantragten Förderung abhängig sind, sind subventionserheblich im Sinne von § 264 des Strafgesetzbuches (Subventionsbetrug).

Nach § 264 StGB macht sich strafbar, wer über subventionserhebliche Tatsachen falsche oder unvollständige Angaben macht oder Angaben hierüber unterlässt.

Datenschutzhinweise

Die folgenden Hinweise leiten Sie sicher und verständlich durch das Programm:

Zur Registrierung für das Förderverfahren/ Jagdförderung InfraWild klicken Sie bitte hier


Hier werden die häufigsten Fragen beantwortet


Weitere Informationen

Weitere Informationen sind bei Bedarf erhältlich beim "Referat 31 - Recht und Verwaltung, Bildung" am Regierungspräsidium Stuttgart

Tel. 0711/904-13124

E-Mail: jagdfoerderung@landwirtschaft-bw.info


Stand: 06/2019

So sehen die Formulare aus:

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