Obstland Baden-Württemberg


Dr. Franz Rueß
LVWO Weinsberg
franz.ruess@lvwo.bwl.de

 

Baden-Württemberg ist das bedeutendste Obstbauland in Deutschland. Fast die Hälfte der Obsterlöse aller Erzeugermärkte in Deutschland entfällt auf die in Baden-Württemberg umgesetzten Absatzmengen. Bei manchen Obstarten wie Pflaumen / Zwetschen oder Beerenobst beläuft sich der Landesanteil sogar auf 60%.

Obstland Baden-Württemberg. Obstbauzentren sind das Bodenseegebiet, die Rheinebene und die Flächen an Neckar und Tauber.
(Quelle: MLR Baden-Württemberg, 1995)

Der Marktobstbau

Die Anbaufläche des Erwerbsobstbaus von Baumobst im Lande beträgt derzeit etwa 17.500 ha, das ist ein Drittel der gesamten rund 55.000 ha umfassenden Marktobstfläche in Deutschland. Im Gegensatz zu dem rückläufigen Anbautrend von Baumobst in der Bundesrepublik (minus 7%) hat der Anbau in Baden-Württemberg in den letzten 10 Jahren um 10% zugenommen. Die Ursachen für die Zunahme sind in der klimatischen Begünstigung unseres Landes für den Obstanbau sowie in der mangelnden Rentabilität anderer Formen der Landbewirtschaftung zu sehen. Viele ehemalige Mischbetriebe haben sich auf den Erwerbsobstbau spezialisiert, in der Hoffnung dort bessere Erlöse erzielen zu können. Nicht nur flächenmäßig, sondern auch betriebszahlenmäßig ist Baden-Württemberg stärkstes Obstbauland in Deutschland. Statistisch gesehen befindet sich jeder zweite Obstbaubetrieb im südlichsten Bundesland. Wie in der gesamten Landwirtschaft findet der Strukturwandel auch im Erwerbsobstbau statt. Im Zeitraum von 1992 bis 1997 haben 3500 Betriebe die Produktion aufgegeben, was einem Rückgang von cirka 25% entspricht. Dieser Trend setzt sich auch heute noch fort. Während die Anzahl der Betriebe abnimmt, nimmt die jeweils bewirtschaftete Fläche zu. Im statistischen Durchschnitt bewirtschaften heimische Obstbaubetriebe etwa 2 Hektar. Hinter dieser Zahl verstecken sich jedoch viele Nebenerwerbsbetriebe. In Abhängigkeit von der Spezialisierung auf eine Obstkultur beträgt die Anbaufläche der Vollerwerbsbetriebe im Schnitt zwischen 5 und 40 Hektar. In der Regel können diese Flächen nicht mehr durch die Familienbetriebe alleine bewirtschaftet werden. Zur Ernte oder zu anderen Arbeitsspitzen müssen daher Saisonarbeitskräfte hinzugezogen werden.

Tabelle 1: Bundesländer mit obstbaulicher Bedeutung

Bundesland

Baumobstfläche

Betriebe

Betriebsgröße

Baden-Württemberg

17.488

11.234

1,56

Niedersachsen

8.999

1.211

7,43

Rheinland-Pfalz

5.176

2.963

1,75

Sachsen

3.817

76

50,22

Übrige Länder

19.538

6.127

-

Deutschland gesamt

55.018

21.611

2,55

Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, Obstbauerhebung 1997

Obstlandschaft Bodensee

Entlang des Nordufers am Bodensee erstreckt sich das größte Anbaugebiet für Kernobst in Baden-Württemberg. In der Bodenseeregion bewirtschaften etwa 1.600 Betriebe im Haupt- oder Nebenerwerb cirka 7.400 Hektar. Jährlich werden etwa 220.000 Tonnen Kernobst für den Handel erzeugt. Damit wachsen am Bodensee etwa 20% der deutschen Erzeugung.

Moderne Apfelanlage auf schwachwuchsinduzierender Unterlage und mit einer Tröpfchenbewässerung

Das Klima am Bodensee ist für den Apfel ideal: Im Winter gibt der See die während des Sommers gespeicherte Wärme ab. Strenge Fröste und vor allem Blütenfröste bleiben den Obstplantagen damit erspart. Ertragsausfälle aufgrund von Blütenfrost treten in seenahen Lagen kaum auf. Die Höhenlage von 400 bis 600 Metern begünstigt das Heranwachsen von kleinzelligen Früchten. Eine hohe Sonnenintensität in Verbindung mit kühlen und meist nebeligen Herbstnächten fördert die Deckfarbenausprägung der Früchte und lässt sie ihr typisches Aroma entwickeln. Der Bodenseeapfel hat damit bei Handel und Verbraucher sein bekannt gutes Image erworben.

Im Durchschnitt bewirtschaftet der Obstbaubetrieb am Bodensee etwa 4 Hektar. Nebenerwerbsbetriebe haben häufig Flächen zwischen 1-2 Hektar, während Haupterwerbsbetriebe etwa 10-40 Hektar bewirtschaften. Trotz der anhaltenden Tendenz zur Spezialisierung auf reine Obstbaubetriebe sind Erwerbskombinationen mit Milchviehhaltung oder Hopfenanbau noch häufig anzutreffen.

Am Bodensee werden überwiegend Äpfel angebaut. Die Wahl der richtigen Apfelsorte hat daher entscheidenden Einfluss auf den Betriebserfolg. Wichtige Aspekte bei der Sortenwahl sind das Ertragsvermögen der Sorte, sowie deren Marktwert. Konsument und Einzelhandel sind allerdings gegenüber neuen Sorten nicht immer aufgeschlossen, sondern bevorzugen wenige allgemein bekannte Sorten mit guter Qualität. Derzeit werden am Bodensee schwerpunktmäßig ‘Jonagold’ (25%), ‘Elstar’ (20%), ‘Golden Delicious’ (10%) und ‘Cox Orange’ (10%) erzeugt. Neue Sorten mit zunehmenden Marktanteilen sind ‘Gala’, ‘Braeburn’, ‘Delbarestivale’ und ‘Pinova’.

Apfelernte mit modernen Geräten auf einem Vollerwerbsbetrieb

Der umweltschonende Obstbau hat am Bodensee Tradition: 90% der Flächen werden nach den strengen Richtlinien der Integrierten Produktion bewirtschaftet. Weitere 5% der Fläche sind auf ökologische Anbauweise umgestellt. Der Integrierte Obstbau berücksichtigt das Ökosystem ‘Obstplantage’. Durch Optimierung von Standortfaktoren, Anbaumaßnahmen und Förderung von Nützlingen soll der Aufwand an chemischen Pflanzenschutzmitteln so gering wie möglich gehalten werden. Erst wenn bestimmte Schadschwellen überschritten sind, erfolgt chemischer Pflanzenschutz mit nützlingsschonenden Präparaten. Durch den Einsatz von Computer-Simulationsmodellen wird beispielsweise die Anzahl der Applikationen gegen den Apfelschorf drastisch reduziert. An verschiedenen Wetterstationen rund um den Bodensee werden hierzu täglich Daten erhoben, die als Grundlage für aktuelle Pflanzenschutzempfehlungen dienen. Die Integrierte Produktion ist ein dynamisches System, das von Forschung und Praxis laufend weiter entwickelt wird. Sie stellt hohe Anforderungen an die Produzenten und erfordert detaillierte Kenntnisse in der Biologie der Schaderreger und deren Regulierung.

Der Obstbau nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen und hat noch Raum für weitere Ausdehnung. Die Erträge dieser Produktionsweise sind geringer und der Arbeitszeitbedarf höher. Höhere Preise gegenüber konventionell erzeugter Ware sind deshalb unabdingbar und momentan auch noch realisierbar. Mit der weltweiten Anbauausdehnung des ökologischen Landbaus und dem Herauswachsen aus einer Nischenproduktion hinein in die Vermarktung über die Supermärkte werden aber auch im ökologischen Landbau die Marktgesetze von Angebot und Nachfrage stärker greifen und zu deutlichen Preisabschlägen führen.

Obstlandschaft Rheinebene

In der Obstlandschaft Rheinebene mit dem Kerngebiet Ortenau werden rund 6000 ha Erwerbsobst angebaut. Im Gegensatz zum Bodensee kultivieren die Betriebe hier nahezu alle Obstarten. Vor allem Beerenobst- und Zwetschenanbau ermöglichen höhere Flächenerlöse und damit kleinere Betriebsformen. Die Rheinebene ist vor allem klimatisch begünstigt. Höhere Durchschnittstemperaturen in Kombination mit fruchtbaren Böden lassen die Vegetation früher beginnen und die Früchte früher reifen. Innerhalb von Deutschland sind Südbaden und die Ortenau diejenigen Anbaugebiete mit dem frühesten Erntebeginn. Gegenüber der Bodenseeregion reifen Äpfel hier durchschnittlich zwei Wochen früher.

Diese klimatische Bevorzugung hat dazu geführt, dass in der Rheinebene sehr viel Beerenobst und Steinobst angebaut wird. Vor allem im Erdbeeranbau lassen sich durch die frühe Marktpräsenz gute Preise erzielen. Nahezu 60% aller in Deutschland erzeugten Erdbeeren werden in dieser Anbauregion produziert. Die Hauptsorte im Anbau ist ‘Elsanta’. Da der Preisdruck in der Haupternte immer größer wird, versucht man die Erdbeerernte zu verfrühen oder zu verspäten. Das Verfrühen der Erdbeerernte wird durch Hügelpflanzung, Pflanzen in Schwarzfolie und Folienabdeckung der Erdbeerbestände ab Mitte Februar erreicht. Dies bringt eine Verfrühung der Ernte um 2-3 Wochen gegenüber der Normalkultur. Der Erzeugerpreis ist zu diesem Zeitpunkt nahezu doppelt so hoch, wie in der Hauptsaison. Zunehmend gerät der Erdbeeranbau in Baden-Württemberg aber unter den Preisdruck der noch früher lieferfähigen Anbaugebiete in Spanien oder Italien. Die Anbauer versuchen deshalb zunehmend die Ernte zu verspäten, indem sie den Anbau in die Höhenlagen des Schwarzwaldes verlagern. Dort werden Erdbeeren bis in den November hinein geerntet.

Reife Erdbeeren. Die Strohunterlage schützt die Beeren vor Fäulnis.

Ein weiterer Kulturschwerpunkt des Rheintals ist der Anbau von Zwetschen. Auch bei dieser Kultur werden cirka 60% der gesamtdeutschen Erzeugung in der Rheinebene produziert. Die Hauptsorten sind ‘Bühler’, ‘Cacaks Fruchtbare’, ‘Hanita’, ‘Top’ und die ‘Hauszwetsche’. Große Probleme bereitet die Scharka-Viruskrankheit. Deswegen wird in dieser Region zunehmend auf den Anbau scharkatoleranter Sorten übergegangen. Neben der traditionellen Erziehungsform der Tellerkrone werden Junganlagen überwiegend zur Spindelform erzogen. Zur Erzeugung optimaler Fruchtqualitäten werden auch Kulturmaßnahmen wie Fruchtausdünnung und Blattdüngung eingesetzt.

Obstlandschaft Neckar - Tauber

Im Gegensatz zu allen anderen Obstlandschaften in Baden Württemberg ist die Direktvermarktung in der Region Neckar-Tauber sehr stark ausgeprägt. Die räumliche Nähe zu den großen Industriezentren der Neckarregion begünstigte diese Entwicklung. Die Großstädte Stuttgart, Heilbronn, Heidelberg und Ludwigshafen bieten ein enormes Verbraucherpotential. Die besseren Verdienstmöglichkeiten außerhalb der Landwirtschaft haben aber auch dazu geführt, dass sich die landwirtschaftliche Erzeugung in dieser Anbauregion, im Gegensatz zu den bereits beschriebenen Gebieten, nicht weiter ausgedehnt hat. Die Anbaufläche von rund 3.500 Hektar ist eher rückläufig.

Direktvermarktung erfordert ein breites Angebot und ständige Marktpräsenz

Für die Direktvermarktung ist es erforderlich, auch alle Kulturen des Kern-, Stein- und Beerenobstes anzubauen. Entscheidend ist vor allem die regionale Herkunft der Produkte und der Frischeaspekt. Ständige Marktpräsenz ist für den Direktvermarkter unabdingbar, weswegen neben dem Ausbau von Lagerungskapazität auch zunehmend in Systeme zur Produktionssicherheit investiert wird. Dies sind in der Regel Anlagen zur Frostschutzberegnung, Hagelnetze und Überdachungssysteme. Gerade im Spätsommer führen steigende Niederschläge und die feuchtkühle Witterung zum Zerreißen von Süßkirschen und raschem Verderb durch darauf folgenden Pilzbefall. Deswegen werden vor allem Neuanlagen von Süßkirschen, aber auch Himbeeren zunehmend überdacht, um dem Ertragsausfall vorzubeugen.

Eine Überdachung sichert den Erfolg der Himbeerkultur

Zusammenfassend kann gesagt werden, der Erwerbsobstbau wirtschaftet unter sehr schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen: Seit 1992 sind die Erzeugerpreise stetig zurückgegangen. Innerhalb der EU und auf dem Weltmarkt herrscht ein Überangebot speziell an Äpfeln. Preisstützungsmaßnahmen wie bei anderen landwirtschaftlichen Kulturen gibt es kaum. In Deutschland bestimmen heute wenige Supermarktketten, wer zu welchen Konditionen liefern darf. Rund 80 Erzeugergenossenschaften müssen um die Gunst von lediglich 7 Supermarktketten werben, was zu einem enormen Preisdruck führt. Weitere Sorgen bereiten den Obstbauern die zunehmenden Hagelunwetter und die neue Bakterienkrankheit Feuerbrand. Die letzten zwei Jahre vernichtete schwerer Hagel rund 50% der Produktion am Bodensee. Hohe Versicherungsprämien oder die Erstellung von Hagelnetzen verursachen zusätzliche Kosten. Der Feuerbrand (erwinia amylovora) ist eine sehr aggressive und hoch infektiöse Bakterienkrankheit. Ein Befall macht in der Regel die Rodung der befallenen Anlage erforderlich, was einem Schaden von etwa 15.000 bis 20.000 € gleichkommt. Neben den Hygienemaßnahmen (Rodung) stand den Obstbauern bisher das Antibiotikum Plantomycin zur Bekämpfung zur Verfügung. Die Zulassung dieses Pflanzenschutzmittels ist jedoch ausgesetzt. Versuche mit Alternativpräparaten zeigen bisher leider nicht die gewünschte Wirkung.

Der Streuobstbau

Viele Landschaften in Baden-Württemberg sowie im ganzen süddeutschen Raum werden durch den Hochstammobstbau geprägt. Im Gegensatz zu den im Erwerbsobstbau verwendeten schwachwuchsinduzierenden Unterlagen mit Baumhöhen von 2,5 Metern, werden im Hochstammanbau Sämlinge oder starkwachsende Unterlagen verwendet. Dadurch können Hochstämme durchaus Baumhöhen von bis zu 20 Meter erreichen.

Streuobstbestände dienen dem Natur- und Landschaftsschutz

Diese Form der traditionellen Landbewirtschaftung ermöglichte eine Doppelnutzung der Fläche. Unter den Bäumen wurde Ackerbau oder Viehhaltung betrieben. Zusätzlich konnte im Herbst der Baumertrag als Frischobst oder zur Herstellung von Trockenfrüchten, Saft oder Most genutzt werden. Die Mechanisierung der Landwirtschaft, die mindere Qualität der unter den Bäumen genutzten Kulturen, sowie arbeitswirtschaftliche Gründe des modernen Obstanbaus machten den Hochstammobstbau unwirtschaftlich. Die Umstellung auf rentablere Bewirtschaftungsformen wurde teilweise staatlich gefördert. Aufgrund des Generalobstbauplanes 1957 mit finanzieller Unterstützung durch Landesmittel und EU-Zuschüsse wurden allein bis 1974 rund 15.700 ha Streuobstwiesen im Land gerodet. Weitere Streuobstbestände wie z.B. die Streuobstgürtel um Gemeinden und Städte fielen in erheblichem Umfang neuen Wohn- und Gewerbegebieten, dem Straßenbau oder Flurbereinigungen zum Opfer. Während 1965 noch fast 18 Millionen Streuobstbäume gezählt wurden, waren es 1990 nur noch knapp 11,4 Millionen. Die Umstrukturierung der Obstlandschaften Baden-Württembergs erfolgte dabei sehr unterschiedlich. Während der Rückgang des Streuobstanbaus im traditionellen Marktobstanbaugebiet Bodensee fast 54% beträgt, wurde der Bestand im Obstbaugebiet Neckar-Taubertal lediglich um 27% reduziert. Im Anbaugebiet Neckar-Tauber befindet sich auch heute noch mit fast 5,3 Millionen Bäumen die Hälfte der gesamten Streuobstbestände des Landes. Obwohl dieses Anbaugebiet klimatisch ähnlich begünstigt ist wie die Rheinebene und der Bodensee, haben bessere Einkunftsmöglichkeiten außerhalb der Landwirtschaft eine Umstellung der Flächenbewirtschaftung verhindert und damit für den Fortbestand der Streuobstlandschaft gesorgt. Viele Nebenerwerbslandwirte und "Stücklesbesitzer" kümmern sich dort um den Erhalt ihrer Bestände. Immer öfter werden jedoch Flächen aufgegeben und fallen der natürlichen Sukzession anheim, weil die alte Wirtschaftergeneration weggestorben ist und die Erben weder das Wissen noch die Muße zu einer weiteren Bewirtschaftung haben. Die extensive Pflege der Streuobstbestände sorgt dementsprechend für ein von Jahr zu Jahr sehr unterschiedliches Ertragsaufkommen aus dem Streuobstbau. Aufgrund von Spätfrösten wechseln sich Massenerträge und Jahre mit geringem Ertrag ab. Beispielsweise betrug der Apfelertrag aus dem Streuobst- und Gartenobstanbau in ganz Baden-Württemberg im Jahre 1999 cirka 600.000 to, im Jahr 2000 dagegen 1,3 Millionen to. In 2001 wiederum konnten lediglich 450.000 to geerntet werden. Diese enorm schwankenden Produktionsmengen führen zu stark schwankenden Mostobstpreisen, so dass sich eine Obstlese häufig gar nicht lohnt. Streuobstinitiativen mit garantierten Auszahlungspreisen versuchen diesem negativen Trend entgegenzuwirken. Während sich das im Handel befindliche Apfelsortiment auf etwa sieben Hauptsorten beschränkt, finden sich im Streuobstbau etwa 50 Sorten mit überregionaler Bedeutung und Hunderte von regionaler oder lokaler Bedeutung. Oft sind diese Bestände aufgrund von Überalterung vom Aussterben bedroht. Sortenerhaltungsgärten des Landes in Bavendorf, Hohenheim und Weinsberg, aber auch viele private Initiativen von Obst- und Gartenbauvereinen versuchen dieses kulturelle Erbe zu erhalten.

 


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