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Vermarktung

Aufpreisinitiativen

Das Grundprinzip bei der Aufpreisvermarktung ist, dass die Erzeugerinnen und Erzeuger für das angelieferte und getrennt erfasste Streuobst einen höheren Preis ausgezahlt bekommen als für sonstiges Obst. Die Verbraucher zahlen dann beispielsweise zehn Cent pro Liter mehr für diesen getrennt erfassten Streuobstsaft.

Viele der Initiativen haben Vorgaben für ihre Erzeuger. Zum Beispiel, dass das Obst ausschließlich von Hochstämmen stammt, die ohne chemisch-synthetische Behandlungsmittel bewirtschaftet werden, oft gibt es ein Pflege- und Nachpflanzgebot. Die Auszahlung des „Aufpreises" erfolgt über unterschiedliche Modelle.

Das Land unterstützt die Aufpreisinitiativen, die sich an strenge Anbau- und Qualitätsstandards halten, mit einer VermarktungsförderungLink zur Förderung.


Attraktive Preise für Streuobst - Impulse für die regionale Vermarktung mit Aufpreis

Fachtagung am 25. März 2017 in Hohenheim/Stuttgart

Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz und der NABU Baden-Württemberg luden alle Interessierten ein, über die Zukunft einer erfolgreichen Vermarktung von Streuobstprodukten zu diskutieren.

Das Programm finden Sie hier. Unter anderem stellte der NABU die Ergebnisse der Studie "Aufpreisvermarktung von Streuobstprodukten in Baden-Württemberg" vor, die das MLR gefördert hat.

Eine Zusammenfassung der Studie finden Sie hier. Die Vorträge zur Biozertifizierung von Streuobstflächen und zu Hochstamm Suisse können Sie sich ebenfalls herunterladen.




Lesen Sie hier beispielhaft, wie eine Aufpreisinitiative arbeitet.

Das Apfelsaftprojekt

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