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Futtermittel

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Werner Schmid

Referent pflanzliche Märkte


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Marktlage Futtergerste

Die Futtergerstenpreise haben nochmals deutlich angezogen. Die Nennungen der Erzeugerpreise für Futtergerste liegen mit 18,70 €/dt gut 4,50 €/dt über dem Niveau vor und während der Ernte. Aufgrund der vergleichsweise schwachen Ernte wegen der anhaltenden Trockenheit konnten sich die Gerstenpreise deutlich befestigen. Nach zuletzt gebremstem Aufwärtstrend konnten die Erzeugerpreise kurz nach dem Jahreswechsel nochmals 1,50 €/dt zulegen. Marktexperten gehen aber davon aus, dass ein weiterer Anstieg durch den immer noch ordentlich versorgten Weltmarkt für Getreide begrenzt sein wird. In der EU wurde 2018 mit 55,7 Mio.t eine deutlich unterdurchschnittliche Gerstenernte eingefahren. Schlechter war die Ernte zuletzt in 2012/13. Für Deutschland beziffert das Statistische Bundesamt in seiner 2. vorläufigen Schätzung im Oktober den Wintergerstenanbau auf 1,219 Mio.ha (Vj. 1,227) und die Erntemenge auf 7,395 Mio.t (Vj. 9,02). Insgesamt dürfte die verfügbare Gesamtmenge an Futterweizen und –gerste in Deutschland deutlich unter dem Vorjahr liegen.

31.01.2019

Futtergerste Baden-württemberg
Futtergetreide in Baden-Württemberg

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Sommergerste 2017
Marktlage Futterweizen

Parallel zu den Futtergerstenpreisen konnten auch die Futterweizenpreise, beflügelt von der schwachen Ernte durch Trockenheit in Deutschland und vielen nördlichen und östlichen Mitgliedstaaten der EU, in den ersten Wochen des Jahres 2019 um 1,50 €/dt zulegen. In der EU fiel die Weizenernte nach der aktuellen Januarschätzung mit 137,4 Mio.t ebenfalls deutlich schwächer aus als in den zurückliegenden 5 Jahren.

31.01.2019

Futterweizen Baden-Württemberg

AGRARMÄRKTE 2018

Kapitel 14 Betriebsmittel

  Text (572 kB)
  Folien (1242 kB)

Marktlage Sojaextraktionsschrot

Die Dezemberzahlen des USDA (amerikanisches Agrarministerium) weisen für die aktuelle Saison 2018/19 eine deutlich positive weltweite Sojabilanz aus. Die Endbestände zum 30. Juni 2019 sollen im Sojabereich auf 115 Mio.t anwachsen. Die Sojaernte schätzt das USDA auf gut 369 Mio.t. Damit läge sie rund 20 Mio.t über der bislang größten weltweiten Sojaern-te in der Saison 2016/17. Diese sehr positive Einschätzung als auch der schwelende Han-delskonflikt zwischen USA und China übte Druck auf die Kurse der Sojabohnen aus, mit der Konsequenz, dass die Kurse an der CBoT (Chicago Board of Trade) im 3. und 4. Quartal 2018 auf schwachem Niveau in einem Band zwischen 880 bis 920 US-Cent/bushel seitwärts tendierten. Inzwischen wird der Markt von neuen Nachrichten beeinflusst, auch wenn die Januarschätzung des USDA wegen des von Präsident Trump verhängten „shut down“ ausfiel. Aus Brasilien wird berichtet, dass Trockenheit die erwartete Ernte von 120 Mio.t dezimieren wird. Derzeit werden von dort nur noch 115 Mio.t erwartet. Hingegen erscheint die Witterung in Argentinien zu nass, so dass auch dort die Ernteprognosen auf etwas wackeligen Füßen stehen könnten. Mit Spannung blickt der Markt derzeit auf die weiteren Verhandlungen im Handelsstreit zwischen USA und China. Anziehende Rohölpreise in den zurückliegenden Wochen senden ebenfalls stützende Impulse.
Die Erzeugereinkaufspreise haben in den letzten Wochen leicht angezogen. Für 43/44 er Schrot (Normtyp) wurde im Januar 36 €/dt genannt. 48er HP-Schrot lag bei 38,50 €/dt. Der Abstand für GVO-freien 48er-Schrot hat sich etwas verkleinert, was seine Ursache in der erhofften Entspannung im Handelskonflikt USA/China haben könnte. Die Ware lag im Januar mit 45 €/dt rund 70 bis 80 €/t über den GVO-Schroten.

31.01.2019

Sojaextraktionsschrot Baden-Württemberg
CBOT Sojanotierung
CBOT Sojanotierung in $
Preisvergleich Sojaschrote Baden-Württemberg
Sojabohnen 2017
Milchleistungsfutter
Milchaustauscher für Aufzuchtkälber
Futtermittelpreise für Rinder
Alleinfuttermittel für Mastschweine
Futtermittelpreise für Schweine
Futtermittel Jahresdurchschnittspreise Baden-Württemberg

Kalenderjahr

 

2007

2008

2009

2010

2011

2012

 2013

2014 

2015 

2016

2017

2018

Futterweizen

 

16,5

17,4

10,1

12,2

17,8

19,6

18,2 

15,2 

14,3

12,9

13,6
15,3

Futtergerste

 

16,1

17,0

9,6

12,1

18,6

19,7

18,2

15,1

14,0

12,5

13,1
15,2

Ferkelaufzuchtfutter

ab 15 kg, gepresst, 15-18 % Rohprotein, 1,0-1,2 % Lysin

29,7

34,4

27,8

28,2

34,8

37,5

37,0

32,6

34,6

37,7

35,4
35,2

Alleinfutter für Mastschweine

bis etwa 50 kg, 15- 18 % Rohprotein, 0,9-1,15 % Lysin

23,5

27,8

21,7

23,4

29,4

32,3

30,2

27,3

30,9

30,9

31,2
30,8

Sojaschrot

43/44 % Rohprotein

26,2

34,4

33,8

33,5

32,6

43,0

46,6

43,7

39,4

36,4

36,5
37,3

Milchleistungsfutter

18/3, 6,7 MJ/kg, gepresst

19,9

23,9

17,9

17,4

22,5

24,5

 25,5

 22,7

21,3

20,7

21,6
22,7

Milchaustauscher

für Aufzuchtkälber, min. 50% MMP

196

179

139

150

203

208

 238

 233

200

186

195
190

Heu

gepresst, 1. Qualität, ab Station Südwürttemberg, mittlere Notierung

8,0

7,3

9,1

10,7

15,5

13,6

 10,0

 11,2

11,7

11,6

10,3
.

Wirtschaftsjahr

 

06/07

07/08

08/09

09/10

10/11

11/12

12/13

 13/14

14/15

15/16

16/17

17/18

Futterweizen

 

12,7

20,8

11,7

9,7

17,8

17,4

21,5

15,8

 13,7

13,6

13,2

13,8

Futtergerste

 

12,0

20,3

11,5

9,2

16,7

18,0

20,9

 16,3

 13,6

13,5

12,6

13,4

Ferkelaufzuchtfutter

ab 15 kg, gepresst, 15-18 % Rohprotein, 1,0-1,2 % Lysin

26,5

33,7

30,7

27,0

32,4

34,7

39,3

36,7

31,6

36,8

38,0

33,3

Alleinfutter für Mastschweine

bis etwa 50 kg, 15- 18 % Rohprotein, 0,9-1,15 % Lysinl

19,3

27,6

24,3

21,1

27,6

29,5

33,3

28,2

25,8

31,8

31,2

30,4

Sojaschrot

43/44 % Rohprotein

22,2

32,6

33,1

33,5

34,1

33,9

47,1

46,6

 41,5

36,7

33,5

37,3

Milchleistungsfutter

18/3, 6,7 MJ/kg, gepress

17,1

23,4

20,9

16,5

20,0

23,0

26,4

24,1

21,6

20,8

21,4

21,5

Milchaustauscher

für Aufzuchtkälber, min. 50% MMP

170

201

154

138

180

202

222

245

215

187

191

195

Heu

gepresst, 1. Qualität, ab Station Südwürttemberg, mittlere Notierung

8,2

7,7

7,7

9,9

11,8

16,7

10,0

10,9

11,3

12,0

10,3

.

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