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Eier

Marktlage Eier

Fipronilbedingte Keulungen und Entgiftungen durch Mauser in Belgien und den Niederlanden haben erhebliche Auswirkungen auf den europäischen Eiermarkt. Auch wenn in den Niederlanden inzwischen viele Betriebe, die aufgrund der Fipronil-Problematik gesperrt waren, wieder die Produktion aufgenommen haben, erreichen die Lieferungen nach Deutschland noch nicht das alte Niveau.

Der Jahreszeit entsprechend steigt mit dem Advent und den verstärkten Backaktivitäten der Eierbedarf der Endverbraucher, auch die Industrie erhöht ihren Verbrauch in der Vorweihnachtszeit. Die Verarbeiter haben kaum Bestände und kaufen nach aktuellem Bedarf zu. Die Regale im LEH sind meist ausreichend gefüllt. Regionale Anbieter profitieren von der knappen Marktversorgung, da derzeit Verbraucher Eier aus regionaler Produktion bevorzugen.

Die Verbraucherpreise sind zum größten Teil stabil da ein Teil der Ware vertragsgebunden im Rahmen von langfristigen Kontrakten an die Verbraucher kommt. Notierungen/Börsen geben den „freien“ Markt wieder.

Ende November mussten die Verbraucher im Land für Eier aus Bodenhaltung (Größe L) 1,43 €/10 Stück (‑1,4 % gg. Vj.), für Eier aus Freilandhaltung (Größe L) 1,93 €/10 Stück (-3,6 %) und für Eier aus ökologischer Erzeugung 3,16 €/10 Stück (+2 %) bezahlen.



Die aktuelle Marktlage stärkt die Verhandlungsposition der Anbieter bei den Verhandlungen über Kontraktpreise für 2018.

30.11.2017

Eiernotierung Südwest

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