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01.11.1998

Stuttgart

Literaturwettbewerb 1998

Inhalt


Literatur und Landschaft
Das alles sieht so lustig aus,
So wohl gewaschsen das Bauernhaus,
So morgentaulich Gras und Baum,
So herrlich blau der Berge Saum!
Seht nur das Wölckchen, wie es spielt
Und sich im reinen Äther kühlt!
Fände sich ein Niederländer hier,
Er nähme wahrlich gleich Quartier,
Und was er sieht und was er malt,
Wird hundert Jahre nachgezahlt.
Landschaft, Johann Wolfgang von Goethe

Seitdem die Landschaft als ästhetische Landschaft entdeckt wurde, ist ihre Beschreibung fester Bestandteil der Literaturgeschichte. An diese Tradition knüpfte der Wettbewerb „Literatur und Landschaft" an, der 1998 von der Akademie Ländlicher Raum und dem Staatsanzeiger-Verlag zum ersten Mal ausgeschrieben wurde.

So wie die Schweizer Reise Goethes dem Leser noch heute ein vielfältiges Bild von der Schönheit und der Nutzung der damaligen Kulturlandschaft zeichnet, sollte der Wettbewerb zur literarischen Auseinandersetzung mit den baden-württembergischen Landschaften anregen. Sie sind es wert, dass am Ende des 20. Jahrhunderts noch einmal der Blick auf die Schönheit und die Nutzung heimatlicher Kulturräume gerichtet wird.

Die literarische Landschaftsbeschreiung hat in der Literaturgeschichte eine lange Tradition. Baden-württembergische Landschaften sind in der Vergangenheit zahlreich literarisch gewürdigt worden. Der Wettbewerb von 1998 knüpfte an diese Tradition an.

Buch zum Wettbewerb

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