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Hessische Akademie der Forschung und Planung im landlichen Raum e. V.


Die HAL wurde 1988 als politisch unabhängige, gemeinnützige Einrichtung gegründet. Mitglieder sind natürliche und juristische Personen, die sich ehrenamtlich und durch freiwilliges Engagement einbringen. Als interdisziplinäres Forum bietet sie eine wichtige Plattform für die Kontaktpflege und die Kooperation mit Personen, Verbänden, Institutionen und Behörden in Hessen zur Forschung und Planung und zur Verbesserung der Lebensgrundlagen im ländlichen Raum. Die HAL will dazu beitragen durch ständigen wissenschaftlichen Erfahrungs- und Informationsaustausch von Fachleuten und Einrichtungen die Planung und Forschung im ländlichen Raum zu betreiben, anzuregen, zu bündeln und zu fördern. Sie unterstützt die Fortbildung in wissenschaftlichen Fachgebieten, macht deren Ergebnisse, u. a. auch nach Behandlung bestimmter Themen in Arbeitskreisen, der Praxis in gezielten Veröffentlichungen zugänglich und nutzbar. Sie kann Stipendien vergeben.

Die HAL arbeitet international insbesondere in engem Austausch mit den Partnerregionen des Landes Hessen in Italien, Frankreich und Polen. Mit der Posener Akademie der Freunde der Wissenschaft (PTPN) in der polnischen Partnerregion Wielkopolska erfolgt die Zusammenarbeit auf der Grundlage eines Partnerschaftsabkommens.

Die Jugendpreisstiftung der HAL richtet jährlich unter der Schirmherrschaft des Hessischen Ministerpräsidenten den vielbeachteten Jugendpreis aus. Daran nehmen auch Jugendliche aus den Partnerregionen teil. Die HAL ist im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst auch verantwortlich für den alle zwei Jahre durchgeführten Wettbewerb um den Preis der Hessischen Heimatgeschichte.

Die HAL nimmt fachlich Stellung zu Gesetzesinitiativen und Förderprogrammen, die den ländlichen Raum betreffen, und gibt vier Schriftenreihen zu verschiedenen Schwerpunktthemen und als Akademiezeitschrift die zweimal jährlich erscheinenden HAL- Mitteilungen heraus.

Die Akademie Ländlicher Raum Baden-Württemberg wurde 1990 als Einrichtung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz gegründet und trägt mit ihrer Tätigkeit als Informationszentrum und dialogorientiertes Forum zur Stärkung des Ländlichen Raums bei. Im Vordergrund steht die umfassende Information der Bürger im Ländlichen Raum und die Aufnahme ihrer Anregungen als Handlungshinweise für die Politik der Landesregierung.

Das Themenspektrum ist sehr breit angelegt und wird vornehmlich durch Aktualität und Relevanz für die Weiterentwicklung des Ländlichen Raumes bestimmt. Schwerpunkte bilden die Bereiche Landschaft, Landwirtschaft, kommunale Entwicklung sowie Kultur und Neue Medien. Die Veranstaltungen werden dezentral im ganzen Land durchgeführt, dort wo die Themen von besonderer Bedeutung sind. Dadurch wird eine intensive Kooperation mit den Kommunen und mit regionalen Trägern der Erwachsenenbildung gepflegt.

Das Angebot richtet sich an die gesamte Bevölkerung Baden-Württembergs, an alle, die sich für den ländlichen Raum interessieren, in ihm leben und arbeiten, und die ihn gestalten. Um möglichst viele zu erreichen, werden in erster Linie Multiplikatoren aus der Kommunalpolitik, den Verbänden sowie aus Wissenschaft und Fachverwaltung angesprochen.

Den thematischen Diskurs pflegt die Akademie auch über eigene Projektarbeit. Zur Vermeidung einer digitalen Spaltung zwischen Stadt und Land werden beispielsweise Projekte durchgeführt, die in besonderem Maße zur Steigerung der Medienkompetenz und Verbesserung der Breitbandinfrastruktur im Ländlichen Raum geeignet sind.

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