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25.02.2016

Malsch

Wildtiere im Siedlungsraum


Die Aufmerksamkeit gegenüber Wildtieren im Siedlungsraum ist gestiegen. Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern bei Behörden und öffentlichen Stellen werden häufiger. Meist geht es um Füchse und Steinmarder. Aber auch Wildgänse, Dachse, seltener Wildschweine, Waschbären, Nutrias und andere Arten kommen mittlerweile in den Siedlungsräumen von Baden-Württemberg vor.

Die Reaktionen aus der Bevölkerung gegenüber den Wildtieren gestalten sich sehr unterschiedlich und reichen von überschwänglicher Tierliebe und Begeisterung bis zur völligen Ablehnung. Ursprünglich positive Bewertungen können jedoch schnell umschlagen, sobald Personen selbst negativ durch Wildtiere beeinträchtigt werden.

Bis auf wenige Ausnahmen haben baden-württembergische Kommunen bisher keine Konzepte für den Umgang mit Wildtieren im Siedlungsraum entwickelt. Greifen Bürgerinnen und Bürger zur Selbsthilfe, übertreten sie dabei meist Vorgaben von Jagd-, Naturschutz- und Tierschutzgesetzen. Nur wenige Kommunen bieten hierzu Informationen an. Oft suchen Betroffene lange nach Hilfe.

Hier besteht Klärungsbedarf. Deshalb laden wir Vertreterinnen und Vertreter der Kommunen und Land-kreise, Fachverwaltungen, Jagd-, Naturschutz- und Tierschutzverbände sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zur Tagung „Wildtiere im Siedlungsraum“ ein. Die Tagung beleuchtet verschiedene Aspekte des Themas und will damit Impulse zur Entwicklung tragfähiger Lösungen auf örtlicher Ebene geben.

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