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Eiweißinitiative des Landes Baden-Württemberg

Im Rahmen der Eiweißinitiative Baden-Württemberg versucht das LAZBW in Zusammenarbeit mit der Universität Hohenheim (Institut für Kulturpflanzenwissenschaften) die Produktionsreserven vom Grünland hinsichtlich der Eiweißproduktion auszuloten.

Grünland als Eiweißquelle

Futtereiweiß für Milchkühe kann mit Grünland relativ günstig erzeugt werden. Zwar weist Soja als Pflanzenart den höchsten Roheiweißgehalt auf, aber mit Grünlandaufwüchsen, bzw. über Leguminosen aufgewerteten Aufwüchsen, lassen sich insgesamt höhere Eiweißerträge je Flächeneinheit erzielen. Mit einem Hektar Grünland können weit über 1500kg XP erwartet werden. Dies würde für Baden Württemberg eine Eiweißerzeugung von max. etwa 8 Millionen dt Eiweiß vom Dauergrünland und Futterbau (incl. Silomais) bedeuten. 

Zielbestand Grünland

Zur Erlangung hoher Eiweißerträge ist die Zusammensetzung des Pflanzenbestandes von entscheidender Bedeutung. Angestrebt werden 10-20% Leguminosen im Pflanzenbestand. Vor allem im intensiv genutzten Dauergrünland im süddeutschen Raum werden die angestrebten günstigen Ertragsanteile meist nicht erreicht.

 

Eiweißerträge im Grünland steigern durch Nachsaat mit Leguminosen

Ziel unserer Untersuchungen ist es deshalb, durch Nachsaat höhere Leguminosenanteile zu erreichen und die Bestimmungsgründe für niedrige Anteile festzustellen.