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   Steckbrief Landschaftselement                                    

Feuchtgebiete

Beschreibung

Unter Feuchtgebieten (zones humides) werden Teile der Landschaft zusammengefasst, die in der Regel von einem wechselnd hohen Wasserstand bestimmt, geprägt und abhängig sind. 

Dazu gehören u.a.:

  • fließende und stehende Binnengewässer einschließlich ihrer Ufer, der uferbegleitenden Vegetation und ihrer Verlandungsbereiche
  • Altarme
  • Moore
  • Sümpfe
  • Streuwiesen
  • seggen- und binsenreiche Nasswiesen 
  • Tümpel oder Hülen, jeweils einschließlich der Ufervegetation 
  • Quellbereiche

Bedeutung im Rahmen der Reform der Agrarpolitik

Feuchtgebiete die eine maximale Fläche von 2000 m² aufweisen und nach § 30 Absatz 2 Nummer 1 und 2 Bundesnaturschutzgesetz (BNatschG) in Verbindung mit § 32 Absatz 1 Nummer 1 und 2 Landesnaturschutzgesetz (NatSchG) geschützt und in einer Vielzahl von Fällen über die Biotopkartierung erfasst sind, wobei die Biotopkartierung jedoch nicht abschließend ist, gehören als Cross Compliance Landschaftselemente zur beihilfefähigen Fläche im Rahmen der Betriebsprämienregelung, deren Fläche im Gemeinsamen Antrag beantragt werden kann. Hier ist nach der Cross-Compliance-Regelung die Beseitigung untersagt, und es ist im Flurstücksverzeichnis des GA (FIONA) für das betreffende Flurstück anzugeben, dass ein CC-Landschaftselement vorhanden ist.

Weitere Informationen

Bedeutung und Pflege von Streuwiesen, Stillgewässern und Fließgewässern

Bilder







 

LEL Schwäbisch Gmünd Stand 01/2012

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