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Förderwegweiser

Förderung Handarbeitsweinbau

Ziel:

Weinbausteillagen mit hohem ökologischen Entwicklungspotenzial sollen durch den Verzicht auf maschinelle Bewirtschaftungsmaßnahmen (Schlepper, schwere selbstfahrende Maschinen) ökologisch weiter aufgewertet werden.

Mittelherkunft:

Land

Zuwendungsempfangende:

Bewirtschafterinnen und Bewirtschafter von Terassenweinbergen oder sehr steilen Weinbergen, wenn diese als Kleinst-, kleine oder mittlere Unternehmen in der Primärerzeugung landwirtschaftlicher Erzeugnisse tätig sind.

Förderfähige Maßnahmen:

Die Zuwendung wird für die Aufwendungen gewährt, die durch die besonders umweltschonende und ökologisch vorteilhafte Pflege von Terassenweinbergen oder sehr steilen Weinbergen unter Verzicht auf maschinelle Bewirtschaftungsverfahren entstehen.

Zuwendungsvoraussetzungen:

  • Förderfähig sind nur Terassenweinberge oder Weinberge mit einer überwiegenden Hangneigung von mind. 45 % (sehr steile Weinberge) innerhalb der Weinanbaugebiete Baden und Württemberg.
  • Einhaltung einer mindestens fünfjährigen Verpflichtung.
  • Die Bewirtschaftung der geförderten Flächen muss mit den Umweltschutzvorschriften der Europäischen Union und den nationalen Vorschriften in Einklang stehen.
  • Weitere Voraussetzungen: siehe Verwaltungsvorschrift.

Form und Höhe der Förderung:

Die Zuwendungen werden als Projektförderung in Form eines Zuschusses (Festbetragsfinanzierung) in Höhe von 3.000 Euro pro Hektar und Jahr gewährt. Übersteigt die Summe des beantragten Fördervolumens pro Jahr das im betreffenden Jahr zur Verfügung stehende Fördervolumen wird die Zuwendung prozentual gekürzt.

Zuwendungen unter 150 Euro je Antrag werden nicht gewährt.

Antragstellung und Bewilligungsverfahren, Verwendungsnachweis, Auszahlung:

Der jährliche Auszahlungsantrag erfolgt im Rahmen des Gemeinsamen Antrags über das System FIONA. Die Bearbeitung der Anträge erfolgt bei den unteren Landwirtschaftsbehörden.



Stand: 10/2017

 

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